Mittwoch, 26. Februar 2014

Schwarze Schafe gibt es auch unter Kleingärtnern

Leider haben manche sogenannte Kleingärtner nur eines im Sinn, mit dem Garten illegal Geld zu machen. Während andere Bürger gerne einen Schrebergarten besitzen möchten, geschieht folgendes immer öfter.  

München Ein Kraftfahrer und seine Freundin in Unterschleißheim haben Haschpflänzchen gezüchtet. Die Polizei kam dem Pärchen nur durch Zufall auf die Schliche.  

Unterschleißheim – Durch Zufall sind Polizisten in einer Schrebergartenanlage in Unterschleißheim auf ein Marihuana-Depot gestoßen. 2,64 Kilo hatte ein Pärchen in der Nähe ihres Kleingartens am Schwebelbach angebaut, geerntet und dann in einem Geräteschuppen gelagert. Entdeckt wurde das Depot letztlich durch den Anruf eines Passanten am vergangenen Sonntag. 
Er ärgerte sich, dass in der Kleingartenanlage Riedmoos in der Würmbachstraße jemand seine Gartenabfälle verbrannte. Eine Streife rückte aus und stellte vor Ort eine „verbotene Abfallentsorgung“ fest. 
Doch von den Umweltsündern war weit und breit nichts zu sehen. Also machten sich die beiden Polizisten auf die Suche. Sie inspizierten die umliegenden Gebäude, schauten in Gartenhäuschen und in Schuppen, suchten nach möglichen Zeugen. Doch niemand war zu sehen. 
Dafür entdeckten die Polizisten etwas anderes: In einem angrenzenden Geräteschuppen entdeckten sie eine Feinwaage und einschlägige Verpackungsmaterialien. Als sie noch genauer hinsahen und eine Waschmitteltonne öffneten, fanden sie dort 2,64 Kilo Marihuana.  
Die Marihuana-Gärtner waren dann auch schnell ermittelt: Der Schrebergarten gehört einem Kraftfahrer (40). Seine Freundin (55) soll seine Komplizin sein. In der Wohnung der beiden wurden 1260 Euro in bar beschlagnahmt – vermutlich Erträge aus dem Marihuana-Handel. Die beiden durften nach ihrer Vernehmung wieder nach Hause gehen.  

Quelle: Abendzeitung München
 
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Praktische Ratschläge und Hinweise für den Monat Februar

Man staunt nur wie schnell die Zeit vergeht. Kaum hat das Jahr angefangen und schon haben wir den Monat Februar. Auch für diesen Monat habe ich natürlich wieder ein paar Ratschläge für Euch.

 Übrigens: Mit diesem Monat endet diese Reihe der „Praktischen Ratschläge und Hinweise für jeden Monat.“ Ein Jahr ist komplett unter der Kategorie „Ratschläge für jeden Gartenmonat“ einzusehen. Da ich sie immer so allgemein wie möglich gehalten habe, könnt Ihr je nach Bedarf die wichtigsten Sachen pro Monat auf meinem Gartenblog einsehen. Natürlich könnt Ihr weiterhin Fragen stellen und ich versuche sie zu beantworten, soweit ich kann. Dazu benutzt einfach das Kontaktformular im Impressum. Fragen zu jeweiligen Themenbeiträgen könnt Ihr auch in dem Kontaktformular unter dem Artikel stellen.

 So und nun geht es los mit dem Monat Februar.  

Kleingärtner - Tipps

 * > Viel kann man im Garten augenblicklich nicht machen. Wer sich gern selbst ein Frühbeet machen möchte, sollte sich jetzt das entsprechende Material kaufen, wie Bretter und Pfähle. Die Zeit kann man jetzt nutzen und alles fertig machen, sodass es einsatzbereit ist.

 * > Da es manchmal schon Ende des Monats möglich ist, die ersten Gartenarbeiten zu machen, sollte man nochmal seine Gartengeräte durchsehen. Noch können Reparaturen gemacht werden oder neue Werkzeuge beschafft werden, damit spätestens am Anfang des nächsten Monats alles zum Einsatz fertig ist.  

* > Nach starken Schneefall und vor allem bei Verwehungen, sollte man seine Zäune überprüfen und eventuell reparieren. Schnell können Kaninchen und Hasen beträchtlichen Schaden an der Rinde der Obstbäume anrichten. Wer nicht die Möglichkeit hat, seinen Garten über die Wintermonate zu erreichen, sollte vorbeugend im Herbst die Stämme mit sogenannten Kaninchendraht umwickeln und so Fraßschäden verhindern.  

* > Das Umarbeiten der Erdhaufen, um guten Kompost zu haben, muss bis Ende des Monats erfolgt sein. Im März geht es langsam wieder los im Kleingarten und es stehen andere Arbeiten an. Was man beachten muss beim Umsetzen, hatte ich im Monat Januar bereits beschrieben.  

* > Völlig ungeeignet als Vogelfutter sind Kartoffeln, Brot, gesalzene Speckschwarten und auch Möhren und andere Gemüseabfälle. Da die Vögel es im gefrorenen Zustand zu sich nehmen, kann es zu Darmkrankheiten kommen bis hin zum Tod. Speckschwarten sind deshalb so gefährlich, weil sich die kleinen Vögel durch das Berühren ihre Flugfedern verkleben und sie in ihrer Flugfähigkeit beeinträchtigt sind.  

Ratschläge für Gemüse  

* > In Gegenden mit Sandböden kann man ohne weiteres schon im März Frühkartoffeln pflanzen, da sich der Boden schneller erwärmt. Dazu sollte aber die Frühkartoffeln Vor-gekeimt werden. Das geht am besten in einer Kiste die mit einer Unterlage feuchten Torf ausgestattet ist. Die Kartoffeln werden mit der Seite, wo die meisten Augen sind, nach oben gelegt. An einem hellen Ort bei 12 bis 15° entwickeln sich so kurze kräftige Keime. Da dieses Vor-keimen ca. 6 Wochen dauert, sollte man spätestens Mitte dieses Monats damit beginnen. Mittelgroße und gesunde Knollen von guten Frühsorten, eignen sich besonders gut dazu.  

* > Frühbeetkästen und Gewächshäuser eignen ab Mitte Februar sehr gut zur Anzucht von Jungpflanzen. Insbesondere von Kopfsalat und Kohlrabi. Das Aussäen sollte gleichmäßig und dünn erfolgen. Bis zum Aufgang der Saat sollte möglichst nicht gelüftet werden. Erst die Jungpflanzen werden abgehärtet, indem man öfters lüftet.  

* > Tomaten- und Paprikapflanzen kann man selber anziehen, wenn ein warmer Raum mit einem hellen Fenster zur Verfügung steht. Ein Gewächshaus ist natürlich auch ein geeigneter Standort, vorausgesetzt es herrscht eine gleichbleibende warme Temperatur. Wer das nicht besitzt nimmt Pflanzschalen, Blumentöpfe oder ähnliches und füllt sie mit sandiger Komposterde oder Anzuchterde. Zwischen Erdoberfläche und Rand des Gefäßes sollte ein Abstand von 1 bis 1,5 cm bleiben. Der Samen wird im Abstand von 2 cm aufgelegt und mit etwas Erde abgedeckt. Anschließend wird vorsichtig überbraust und eine Glasscheibe als Abdeckung aufgelegt. Diese wird erst entfernt wenn die Keimlinge sichtbar sind. Für eine gleichmäßige Feuchtigkeit ist zu sorgen.  

* > Die eigentlich Nutzung von Kleingewächshäusern beginnt Ende Februar. Ab dieser Zeit sollte man sie zum Anbau von Gemüsearten nutzen, die geringe Wärmeansprüche stellen. Zur Vorbereitung gehört auch die rechtzeitige Düngung mit einem Kali- Phosphordünger. Die geeignetsten Gemüsesorten sind Möhren, Radies, Rettich und Kopfsalat.  

* > In Gegenden mit leichten Böden und sonniger Lage, können bei frostfreien Wetter Ende Februar die Beete für Freilandaussaaten vorbereitet werden. Wer im Herbst das Land umgegraben hatte (Winterscholle), braucht jetzt nur einen Grubber oder auch Dreizink genannt. Durch diese schonende Bearbeitung erhält man sich auch die Winterfeuchtigkeit im Boden. Vorher sollte man aber die Wege treten und die Beete abstecken. Erst dann wird mit dem Grubber gearbeitet und anschließend geharkt. So vermeidet man ein Festtreten der Erde auf den zukünftigen Beeten.  

* > Gemüsebeete sollte man immer nur so breit anlegen, dass man die Arbeiten bequem machen kann. Im Schnitt sollten sie die Breite von 1,20 m nicht überschreiten. Die Wege rechts und links der Beete werden grundsätzlich getreten und nicht mit der Schaufel aus geschippt. So vermeidet man zu hohe Beetkannten. So ein Beet hat den Nachteil, dass die Randreihen der Gemüsepflanzen bei sonnigen Wetter immer zu trocken sind und die Pflanzen im Wachstum behindert werden. Am günstigsten ist, wenn Beet und Weg in einer Ebene liegen.  

* > Bei humusreichen Sandboden und sonniger Lage kann man schon Möhren aussäen. Es kommen aber nur kurze oder halblange Sorten dafür in Frage. Zur Vorsicht sollte man aber einen mit Folie bespannten Rahmen bereit haben, damit bei nasskalten Wetter die Saat geschützt wird. Sie würde sonst bei solchen Wetter verfaulen.  

* > Mit den gleichen Bodenverhältnissen kann man auch Ende des Monats Schalerbsen aussäen. Aber nur Schalerbsen, keine Markerbsen. Sie würden die zu der Zeit herrschenden Temperaturen noch nicht überstehen. Schalerbsen, auch Pal- oder Kneifelerbsen genannt, sind nicht ganz so frostempfindlich und haben im Gegensatz zu den Markerbsen glatte runde Samenkörner. Sie müssen so tief gelegt werden, dass sie nach den Zuziehen der Rillen mindestens mit 5 cm Erde bedeckt sind. Der Reihenabstand sollte zwischen 25 bis 30 cm sein.  

* > Zwiebeln keimen schon bei einer Bodentemperatur von 2 bis 3°. Wer also nicht warten will bis es die Steckzwiebeln zu kaufen gibt, sollte den Samen so früh wie möglich je nach Wetterbedingung ca. 1 cm tief und im Reihenabstand von 20 cm in diesem Monat aussäen. Ab und zu können Radiessamen mit eingesät werden, die als Markierungssaat das Arbeiten erleichtert. Später kann man in dem Beet Möhren aussäen, deshalb der große Reihenabstand. So eine Mischkultur ist für beide Sorten gegen Schädlinge günstig.  

Wissenswertes über Obst, Obstbäume & Co  

* > Eingelagertes Obst muss ständig kontrolliert werden. Es verbleiben nur dem Aussehen nach einwandfreie Obstsorten im Lager. Angeschlagene Äpfel werden je nach Fortschritt der Stellen entweder sofort verzehrt oder in den Müll gegeben, damit die anderen Äpfel nicht auch noch anfangen zu faulen.  

* > Im Herbst angelegte Leimringe müssen im Laufe des Monats entfernt werden und verbrannt oder in den Hausmüll gegeben werden. Denn Hausmüll geht ja nach der Sortierung auch in die Verbrennungsanlage.  

* > Immer mehr haben sich in den letzten Jahren die neuen Erziehungsformen bei Äpfeln, Birnen und anderen Obstsorten als schlanke Spindel durchgesetzt. Die Krönung dieser Erziehungsform ist das Säulenobst. Zu empfehlen ist das Anpflanzen von mindestens zwei Sorten, wegen der Befruchtung. Regelmäßiges Gießen und Düngen sind nicht zu vernachlässigen. Nach der Ernte müssen nur die zu langen Seitentriebe, wenn vorhanden, auf zwei bis drei Augen zurück geschnitten werden.  

* > Weinreben werden schon Ende Februar bei frostfreien Wetter geschnitten, da bei ihnen der Saftfluss sehr früh eintritt. Schneidet man sie zu spät, tritt aus der Schnittfläche Saft aus und dadurch gehen ein Teil der Aufbaustoffe verloren. Herrscht noch Frost um diese Zeit, muss man den Schnitt verschieben und sofort bei frostfreien Wetter schneiden.  

* > Der Austrieb früh blühender Obstbäume in frostgefährdeten Lagen kann manchmal schlimme Folgen haben, wenn durch warme Tage der Austrieb zu schnell kommt und plötzlich Wetterumschwung droht. Um die Blütezeit zu verzögern, deckt man jetzt bei Frost die Erde mit einer dicken Schicht Stroh oder anderem Abdeckmaterial ab. So verbleibt der Frost im Boden und die Erde kann nicht so schnell auftauen. Der Austrieb und das Entfalten der Blütenknospen wird um ein paar Tage verhindert.  

* > Stachelbeeren, sowie Johannisbeeren treiben sehr früh aus. Ende Februar sollte deswegen schon die Pflanzung von neuen Sträuchern vorgenommen werden. Das Pflanzloch wird nur so groß ausgehoben, dass gerade die Wurzeln bequem reinpassen. Bei humusarmen Böden ersetzt man den Aushub mit grober Komposterde. Eventuell vorhandener Stalldünger gehört nicht in das Pflanzloch! Er wird nur als Abdeckung genutzt, um ein Austrocknen der Erdoberfläche zu verhindern.  

* > Sehr häufig werden Apfelbäume vom Mehltau befallen. Um chemische Bekämpfungen zu umgehen, wird im Februar jeder Ast begutachtet und befallene Äste bis in das gesunde Holz zurückgeschnitten. Aber darauf achten, dass man diese Arbeiten bei Temperaturen unter -3° verschieben muss. Bei zu starken Frost ist die Verletzungsgefahr an der Schnittstelle zu groß.  

Ziergehölze. immergrüne Gehölze und Stauden aller Art  

* > Frostfreie Wintertage nutzt man zum Lüften und Kontrollieren der Gladiolen und Dahlien. Vor allem Dahlienknollen vertragen keine zu feuchte Luft. Ab und zu mal umschichten verhindert ein Verfaulen. Gladiolen sind laufend auf Lagerfäule zu überprüfen. Die Ansteckungsgefahr ist groß.  

* > Pflanzstellen für Ziergehölze können schon im Februar vorbereitet werden, wenn es das Wetter zulässt. Im allgemeinen wird der Boden zwei Spatenstich tief aufgelockert. Im oberen Bereich, also etwa ein Spatenstich tief, wird verrotteter Stalldung oder Komposterde eingebracht. So entsteht die richtige Humusgrundlage zur späteren Pflanzung im März.  

* > Immergrüne Gehölze und Stauden verdunsten ja auch im Winter Wasser. Deswegen soll man ihnen bei frostfreien Wetter immer mal wieder Wasser geben. Denn sie erfrieren nicht, sondern vertrocknen. Wenn aber der Frost schon so tief im Boden ist, erreicht das Wasser nicht mehr die Wurzeln und die Sonne im Februar ist schon weitaus kräftiger geworden. So steigt die Verdunstung durch Blätter und Nadeln auch. Schützen gegen die Sonnenstrahlen kann man sie, indem man Tücher oder Schattengewebe vorhängt.  

* > Im Herbst gepflanzte Stauden muss man nach dem Auftauen des Bodens kontrollieren, ob sie nicht durch Frost hochgehoben wurden. Sind sie sehr weit herausgehoben worden, ist eine Neueinpflanzung ratsam. Ansonsten reicht es, sie wieder festzutreten. Ein anschließendes Gießen empfiehlt sich immer.  

* > Bis Ende Februar sollte ein Rückschnitt vor allem bei Liguster-, Hainbuchen- und Weißdornhecken beendet sein, um einen kräftigen Austrieb zu haben. Es kann dabei bis in das alte Holz zurückgeschnitten werden, wo notwendig.  

Zimmer- und Balkonblumen

 * > Eingelagerte Hängenelken im Balkonkasten werden an einem hellen Platz bei 5 bis 8 Grad gestellt und bis auf ein Drittel der Trieblänge zurückgeschnitten. So entwickeln sich wieder üppige Büsche. Weiterhin nur mäßig gießen. Erst wenn stärkerer Austrieb zu sehen ist wird auch öfters gegossen.  

* > Trocken überwinterte Geranien schneidet man Ende Februar bis auf ein Drittel zurück und pflanzt sie in neue Erde. Dabei ist zu beachten, dass der Schnitt in der Mitte von zwei Augen erfolgt. Gleichzeitig kürzt man auch die Wurzeln um die Hälfte. Bis zum Neuaustrieb wird die Erde nur mäßig feucht gehalten und die Pflanze an einem hellen Standort gestellt.

 * > An Fuchsien werden die vorjährigen Triebe Ende Februar bis zur Hälfte gekürzt. Bei einem hellen Fensterplatz und 12 bis 15° Zimmertemperatur wird der neue Austrieb kurz und kräftig. Bis zum Neuaustrieb wird die Erde nur feucht gehalten.  

* > Wer sich Hyazinthen oder Tulpen in Töpfen vorgetrieben hatte, muss sie auch nach dem Abblühen weiter gießen. Da den Zwiebeln sehr viel Reservestoffe durch die Blüten entzogen wurden, müssen sie sich jetzt erholen. Das können sie nur über ihre Blätter und mit Hilfe des Gießwassers. Erst wenn das Laub abgetrocknet ist, kann man die Zwiebeln entnehmen und im Herbst in den Garten pflanzen.  

* > Eine interessante Pflanze ist die Schopflillie. Sie braucht im Winter wenig Wärme aber keinen Frost. Ihre Blätter sind an den unteren Seiten braun gefleckt. Der Blütenschaft mit seinem Blütenschopf kann bis zu 30 cm hoch werden. Sie blüht von Juli bis Anfang September. Im Sommer braucht sie viel Wasser, im Winter weniger. Im Februar kann sie verpflanzt werden. Günstig ist Komposterde mit etwas Lehmzusatz. Sie verträgt viel Sonne und lässt sich durch Nebenzwiebeln leicht vermehren.
 
www.fleurop.de


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Montag, 13. Januar 2014

Wertvolle Dünger für den Garten

Die Aufgabe von Bio Dünger ist es, den müden Boden wieder munter zu machen. Um die beste Schwarzerde zu erhalten, sind diverse Methoden der Bodenbehandlung notwendig. 

Darunter fällt auch die Gründüngung, die wie eine ausgewogene Kur auf den Biogarten wirkt. Denn eigentlich ist die Gründüngung gar nicht zu den Bio Düngern zu zählen. Er repariert den Boden in kurzer Zeit und bildet dabei ausreichend Stickstoff, das besonders von Klee, Erbsen oder Bohnen gespeichert werden kann. 

Der Clou an der Sache ist, dass der Bio Dünger eigentlich bis in den Frühling gebunden ist, und zwar in der Pflanze. Nach dem Umgraben werden die hochwertigen Stickstoffe an die Erde abgegeben, welche diese über kurze Zeit speichern kann. Nach der Saat im Frühjahr werden die jungen Pflanzen um einiges schneller anwachsen und gedeihen.
 
Wohlbefinden in der Natur

Doch auch Mulch kann zur Bodenerholung und Unkrautbekämpfung verwendet werden. Wichtig ist hierbei, dass der Mulch mehrere Zentimeter hoch angelegt wird. Aus diesem Grund entsteht eine höhere, bewohnte Schicht mit Würmern und Kleintier, die den Mulch zerlegen können.

 Die gewünschte Schwarzerde wird dabei gleich unter dem Mulch entstehen und kann im Frühling abgezogen werden. Ein weiterer Vorteil der Gründüngung ist ihre Wirkung auf sandigen und schweren Böden: Auch diese Böden können durch die einfache Düngung ins Gleichgewicht gebracht werden. Zu beachten ist hier bloß, dass die Gründüngung nicht aus derselben Familie stammt, wie das Gemüse, das zuvor angebaut wurde. 

Am besten wird die Gründüngung im Spätherbst oder Herbst vollzogen. So hat der Boden ausreichend Zeit, bis ins Frühjahr einen Großteil vom Bio Dünger abzubauen und in hochwertige Schwarzerde umzuwandeln.
 
Rind

Den großen Unterschied von Schwarzerde zu herkömmlicher, schwacher Erde merken Hobbygärtner übrigens erst im Spätfrühling. 
Nicht nur die Saat sprießt schneller, sondern das Wachstum danach profitiert maßgeblich. Beim Vergleich der Größe, dem Fruchtgehalt und der krankheitsrobusten Wachstumsart der Pflanze kann man die viel gerühmten Fähigkeiten vom edlen Bio Dünger erkennen.

 Noch mehr Informationen finden Sie auf dieser Seite!  

Gastautor Lukas Stein

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Praktische Ratschläge und Hinweise für den Monat Januar

Auch im Januar kommen ein paar Anregungen für Garten, Obstgarten und Ziergarten. Eine Lektüre, die Ihr in der Wartezeit, bis es im Frühling wieder losgeht, in Ruhe lesen könnt. Los geht’s mit:  

Allgemeine Gartentipps  

* > Zuerst ein paar Tipps für Neuanfänger. Wenn man sich einen Garten zulegt, sollte man wissen, dass auch die kleinste Fläche beim Bebauen und Betreuen Arbeit bedeutet. Einer großen Bedeutung muss der gesamten Fläche zugeordnet werden. Wer sie für seine Bedürfnisse zu groß wählt, bei dem kommen die Gartenfreuden zu kurz. Schließlich soll ja der eigene Garten keine zweite Arbeitsstelle sein sondern auch der Entspannung und Freude am selbst geschaffenen Kleingarten dienen.  

* > Wer einen richtigen Komposthaufen gemacht hat, kann ihn in diesem Monat umsetzen. Denn, um gute Komposterde zu haben, darf auch die Pflege nicht fehlen. Ist die Außenhaut gefroren, werden die Schollen abgeschlagen und beim Umsetzen nach Innen gebracht. Das bisher innen gelegene Material dann außen aufgebracht. So ist für eine gute Durchlüftung gesorgt. Diese Erdhaufen dürfen aber nicht höher als 1 m sein.  

* > Fertige Komposterde kann auch bei Frost auf das Land gegeben werden. Man sollte sie aber vorher durch ein grobmaschiges Sieb durchsieben. Vorausgesetzt, man hat eine Winterscholle im Herbst gegraben. Im Frühjahr wird sie dann nur oberflächlich eingearbeitet. Wird erst im Frühjahr umgegraben, bringt man die Komposterde danach auf die Flächen und arbeitet sie dann ein.  

* > Holzasche, dazu gehört auch die Asche vom Grill, und ein geringer Teil Ruß der Steinkohle gehören nicht auf das Land sondern in den Kompost. Über die Zersetzung im Kompost kommen sie besser zur Wirkung als wenn man sie untergräbt.  

* > Eine natürliche Schutzdecke ist Schnee. Deshalb sollte man ihn nicht nutzlos auf Wegen liegen lassen, sondern zu den im Freien stehenden Pflanzen bringen. Besonders Pulverschnee ist gut für wintergrüne Stauden und andere niedrige Pflanzen.  

* > In der Hauptsache sollte man als Kleingärtner Mineraldünger, die mehrere Nährstoffe enthalten, verwenden. Das ist der sicherste Weg, dass alle Pflanzen das bekommen, was sie für ihren gesunden Aufbau benötigen. Er kann kurz vor der Bestellung der Beete flach eingearbeitet werden. Bei Erdbeeren, Bäumen, Sträuchern und anderen Dauerkulturen verwendet man immer trockene Dünger, die anschließend vorsichtig in den Boden eingearbeitet werden.  

* > Bevor der Frost eintritt sollte man nochmals die Zapfstellen der Wasserleitung überprüfen, ob sie genug eingepackt sind. Vor allem Wasserhähne aus Messing sind sehr empfindlich für Frost. Trotzdem das Wasser abgelassen ist, ist dieses Metall besonders frostempfindlich.  

* > Kiefernholz ist besser für alle im Garten benötigten Bretter, Stäbe usw. wie Fichte. Das Holz ist harzreicher und hält länger den Wettereinflüssen stand. Trotzdem sollte man es imprägnieren. Zeit ist in diesem Monat ja genug dazu.  

* > Gartengeräte müssen ab Februar einsatzbereit sein. Deshalb sollte man sie jetzt nochmal untersuchen und eventuelle Reparaturarbeiten machen. Beim Anbringen von Stielen bei Harken, Hacken usw. ist auf die Länge zu achten. Ein Stiel sollte immer so lang sein, dass eine starke Krümmung des Rückens vermieden wird. Für Spaten und Grabegabel beträgt die durchschnittliche Steillänge 85 cm und sollte mit einem T- Griff enden.  

* > Handspaten und Kleingrubber (kleiner Dreizink mit kurzen Stiel) erleichtern das Säubern bei dicht stehenden Pflanzen. Mit einem Pflanzlocher kann man ganz einfach runde Löcher ausheben und Pflanzen mit Topfballen einsetzen. Ideal für das Pflanzen von Gladiolen, da auch seitwärts eine Skala angebracht ist.  

Der Gemüsegarten  

* > Wer schlau im letzten Jahr war, hat sich aufgeschrieben, was auf welchem Beet gewachsen ist. Wenn Gemüsearten mehrmals auf dem gleichen Beet angebaut werden, kommt es zu Ertragsminderung und verstärkten Befall von Krankheiten und Schädlingen. Da hilft auch kein Volldünger. Beim Wechsel der Gemüsearten, man sagt dazu Fruchtfolge, tritt so etwas nicht auf. Vielen Kleingärtnern steht keine große Anbaufläche zur Verfügung. 
Um dennoch die Nutzung so intensiv wie möglich zu machen, legt man Mischkulturen an. 

Diese haben auch noch den Vorteil, dass einzelne Arten weniger von Schädlingen befallen werden. Klassisches Beispiel sind Möhren und Zwiebeln. Aber auch Kohlrabi und Kopfsalat, Gurken und Sellerie, Möhren und Radies oder Buschbohnen und Gurken. Man muss aber auf den Wuchscharakter der einzelnen Sorten achten. Es darf nicht dazu führen, dass bei zu wenig Abstand der einzelnen Sorten die eine von der anderen unterdrückt wird.  

* > Das Bestellen des Saatgutes im Onlinehandel darf nicht zu spät sein, denn auch da kann es manchmal zu Lieferschwierigkeiten, auf Grund hoher Nachfrage, kommen. Bevor man übergebliebenes Saatgut vom letzten Jahr verwendet, ist es ratsam, eine Keimprobe zu machen. Auf einem ständig feucht gehaltenen Küchenfließ legt man abgezählte Samenkörner. Keimen über 50%, dann kann man es noch benutzen. Nur muss man dann mehr davon aussäen wie sonst.  

* > Wenn Rhabarber rechtzeitig austreiben soll, muss er spätestens Anfang Januar mit einer starken Schutzdecke abgedeckt werden. Da es eines der frühesten Gemüse ist, muss abgedeckt werden bevor das Land tief gefroren ist. Eine starke Schicht trockener Torf hält den Frost besser ab, als eine starke Schicht Laub oder Stalldung.  

* > Vitaminreich leben in dieser Jahreszeit erreicht man, indem man Kresse in flachen Schalen aussät. Ausgelegt mit Fließpapier an einem hellen frostfreien Standort, kann man sie meistens nach 14 Tagen schon ernten.  

Der Obstgarten  

* > Jetzt ist die richtige Zeit, um seine Schnittwerkzeuge und Sägen zu schärfen. Denn nur scharfe Werkzeuge tun ihren Dienst richtig und erleichtern uns die Arbeit. Wer sich da nicht selber herantraut, geht zu einer Werkzeugschleiferei und fragt nach. Meistens machen sie es selber oder schicken sie zum Schärfen weg.

 Tipp: Nach dem Preis fragen und bei mehreren Schleifereien nachfragen.  

* > Wer die Absicht hat, ältere Obstbäume zu verpflanzen, sollte es bei Frost machen. Er ist da eine echte Hilfe. Am besten geht es mit älteren Apfelbäumen. Bei Birnen auf Sämlingen ist es schon schwieriger. Bei Süßkirschen gelingt es selten, weil sie später mit Gummifluss reagieren. Die richtigen Vorbereitungen sind allerdings das Wichtigste.  

Dazu gehört, dass man eine große Ballengröße behalten muss. Um diesen Durchmesser gräbt man einen 50 cm breiten Graben. Die Tiefe richtet sich nach der Wurzeltiefe. Der Ballen wird nach unten im Durchmesser verjüngt und bis auf einen Rest unterhöhlt. Nach dem man den Ballen dem Frost ausgesetzt hat bis er durchgefroren ist, was man mit zusätzlichen Wassergaben beschleunigen kann, wird er in die vorbereitete neue Pflanzgrube der gleichen Größe und Tiefe transportiert.  

Die Baumkrone muss soweit zurückgeschnitten werden, dass sie im Gleichgewicht zur Größe des Wurzelballens steht. In dem Rest der neuen Grube wird Kompost eingefüllt. Abgedeckt wir die neue Pflanzstelle mit einer dicken Schicht Torf oder Stallmist, die die Feuchtigkeit im Boden hält und die Wurzelbildung fördert.  

* > Willst Du überalterte oder kranke Obstbäume aus Deinem Garten entfernen, dann warte nicht bis zum Frühjahr. Wenn es das Wetter zulässt, mache es noch im Januar. Du vernichtest gleichzeitig beim Entsorgen Unmengen an Krankheiten und Schädlingen, die an alten Bäumen stark vertreten sind.  

* > Wurzelschosser bei Obstbäumen, vor allem in der Nähe des Wurzelhalses, müssen an der Basis abgeschnitten werden. Manche kommen auch direkt aus den Wurzeln der Unterlage. Vorher muss immer vorsichtig die Erde beiseite geräumt werden und danach wieder aufgebracht.  

* > Apfel- und Birnenbäume, die schon tragen, können im Januar ausgelichtet werden, wenn kein starker Frost herrscht. Das Auslichten erfolgt immer dann, wenn in der Vergangenheit kein kontinuierlicher Erhaltungsschnitt gemacht wurde. Entfernt werden alle nach innen wachsende, beschädigte, kranke und sich reibende Äste.  
Alles dient der besseren Durchlüftung und Belichtung der Krone. Auch lange Jungtriebe werden mit entfernt. Sind sie kürzer, sollte man sie stehen lassen und in Fruchttriebe umwandeln. Die zu entfernenden Äste müssen an der Ursprungsstelle geschnitten werden. Aststummel dürfen nicht stehen bleiben. Das gleiche gilt für Mispeln und Quitten, damit Luft und Licht in die Sträucher gelangt.  

* > Alle jetzt noch hängenden Blätter an Obstbäumen sollte man auf Verdacht beseitigen. Sie können die eingesponnenen Räupchen des Baumweißlings enthalten und wenn mehrere Blätter zusammen gesponnen sind, sind da die Raupen des Goldafters drin. Beide Raupenarten können beträchtlichen Schaden machen. Da sie meistens an Triebspitzen junger Triebe diese Blätter nutzen, ist es günstiger die Triebe abzuschneiden und zu vernichten.  

* > Ein prüfender und genauer Blick für unsere Obstbäume sollte nicht vergessen werden, wenn wir im Garten sind. Vor allem die einjährigen Triebe müssen genauer angesehen werden. Siehst Du am Ansatz des neuen Triebes so einen kleinen spiralförmigen Ring, dann musst Du ihn abschneiden und verbrennen. Das ist ein Gelege des Ringelspanners, der mit keinem Spritzmittel bekämpft werden kann.  

Der Ziergarten  

* > Bei frostfreiem Wetter kann man auf die Rasenfläche schon in diesem Monat gesiebte Komposterde 2 cm stark auftragen. Damit sie überall gleichmäßig liegt, nimmt man eine Holzharke und harkt den Rasen gleichmäßig.  

* > Laubgehölze können in diesem Monat an frostfreien Tagen geschnitten werden. 1 bis 2 Grad unter Null schadet noch nichts, aber ist es kälter, dann werden die Zweige brüchig und es kommt zu Schäden. Hecken aus Blütensträuchern, z.B. Forsythien, schneidet man nicht zu der Jahreszeit. Sie sollten am besten gleich nach der Blüte auf Form geschnitten werden. Wobei es Liguster- und Weißbuchenhecke überhaupt nichts ausmacht.  

* > Sind Hecken zu hoch geworden und deshalb unten verkahlt, hilft nur ein radikaler Rückschnitt, damit sich die Hecke neu aufbauen kann. Dabei muss mindestens 2/3 der oberen Hälfte fallen. Auch die Seitentriebe sind auf ein bis zwei Augen zurück zu schneiden. Bei immergrünen Hecken jedoch macht man den Rückschnitt erst Ende März/ Anfang April.  

* > Blütensträucher, die schon im Sommer ihre Knospen entwickelt haben, darf man im Winter nicht zurückschneiden. Zum Beispiel Goldreben, Zierkirschen, Seidelbast, Forsythie.  

* > Seerosen die über Winter im Keller eingelagert sind, muss man ab und zu überprüfen. Auf genug Feuchtigkeit des Substrats ist zu achten, damit sie nicht vertrocknen und alle nachträglich abgestorbenen Pflanzenreste sind zu entfernen. Jeden frostfreien Tag nutzen und den Überwinterungsort lüften, damit die Pflanzköpfe nicht verstocken.  

* > Bei schneearmen Wintern und strengen Frost, sollte man seinen Rosen eine zusätzliche Schutzdecke aus Torf geben. Nur Schutz durch angehäufelte Erde reicht dann nicht mehr.  

* > Nach starken Schneefall ist der Schnee von Nadelgehölzen oder anderen immergrünen Gehölzen durch vorsichtiges Klopfen von unten mit einer Harke zu entfernen. Manchmal ist es sogar während eines längeren Schneefalls und vor allem wenn es sehr nasser Schnee ist, notwendig. Durch zuviel Last auf den Zweigen droht Schneebruch.  

* > Gladiolen, Knollenbegonien und Dahlien sind im Winterquartier öfters zu überprüfen. Vor allem Dahlienknollen dürfen nicht feucht liegen, damit der Wurzelhals keinen Schaden nimmt. An ihm kommt im Frühjahr der neue Austrieb. Sollte man Schimmel an den Stengelrückständen sehen, ist es höchste Zeit zu lüften.  

* > Alle im frostfreien Räumen überwinternde Kübelpflanzen müssen ab und zu gegossen werden. Denn sie verdunsten auch da laufend Wasser. Allerdings wird sehr sparsam gegossen. Erst wieder gießen, wenn die Erde fast ausgetrocknet ist.  

Im Zimmergarten  

* > Der größte Teil der Zimmerpflanzen leidet über Winter durch große Zimmertemperaturschwankungen. Unterschiede zwischen 20° am Tag und 10° in der Nacht, machen ihnen das Leben schwer. Vor allem für Sorten, die mindestens 16° benötigen. 
Bestes Beispiel ist die Dieffenbachie, Kolbenfaden usw. Auch eine Reihe Philodendronarten haben lieber eine konstante Temperatur. Sie halten sich besser als bei den erwähnten Temperaturschwankungen. Natürlich muss man dann auch sparsamer mit dem Gießen sein und das Wasser sollte nicht zu kalt sein.  

* > Düngen und verpflanzen von Zimmerpflanzen sollte im Januar unterlassen werden. Eine Ausnahme bildet die Becherprimel. Sie braucht wöchentlich ihre 0,1% -ige Volldüngergabe, damit sie weiter reich blüht.  

* > Vorbereitete Hyazinthen auf Gläsern oder in Töpfen werden jetzt in das helle warme Zimmer geholt und am besten in das Fenster gestellt. Aber die Tüten werden erst entfernt, wenn der Stiel eine Länge von 10 – 12 cm hat.  

* > Alpenveilchen halten sich in sehr warmen Zimmern nur, wenn sie am Fenster stehen. Sie brauchen viel licht im Winter. Sonst bekommen sie schnell gelbe Blätter. Besser ist ein heller Standort am Fenster bei 15 bis 16 Grad. Dort halten sie sich monatelang und in voller Blüte.  

* > Hängenelken, Pelargonien und Fuchsien, die im Keller überwintern, muss man öfters von den vertrockneten Blättern befreien, Auch muss laufend für frische Luft an frostfreien Tagen gesorgt werden. Sie verlieren immer Blätter. Bevor sie aber in Fäulnis übergehen und die gesunden Triebe gefährden, ist es besser sie abzusammeln.  

* > Die Zimmertanne wird in trockener warmer Zimmerluft häufig von der Spinnmilbe (Rote Spinne) befallen. Die sind sind so klein, dass man sie nur mit einem Vergrößerungsglas entdecken kann. Zimmertannen sind Kalthauspflanzen und fühlen sich bei 5 bis 12 Grad wohl. Gegossen werden darf erst, wenn die Erdoberfläche trocken ist.  

* > Zu den haltbarsten Zimmerpflanzen zählt der Geweihfarn. Er stellt keine hohen Ansprüche an die Temperatur im Winter. Er kommt mit durchschnittlich 12° Zimmertemperatur aus, verträgt aber auch höhere Temperaturen und trockene Zimmerluft. Stellt man ihn in die Nähe eines Fensters, nehmen die Wedel (Blätter) eine gestrecktere Form an. Wichtig ist nur, dass das Substrat immer feucht gehalten werden muss.  

* > Die als Zimmerpflanzen sehr bekannten Sansevieraarten vertragen das Gießen im Winter nur, wenn sie in über 20° warmen Zimmern stehen. Aber auch dann darf erst gegossen werden, wenn die Erde fast ausgetrocknet ist und nur sehr wenig. Wird zuviel gegossen, faulen die Blätter ab.
 
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Mittwoch, 25. Dezember 2013

Das 1 x 1 der Bodenpflege

Bodenpflege - Grundstein für ertragreiche Ernte

Garten angelegt und nichts wächst – Warum?  

Die Nachfrage bei jungen Familien nach einem Garten ist enorm angestiegen. Gerade bei Neuanfängern kommt folgendes öfters vor. Im ersten Gartenjahr war es ein ertragreiches Jahr an Obst und Gemüse. Die Gründe können sein, dass der Garten von einem erfahrenen Kleingärtner übernommen wurde, oder es war ein ausgeruhter Boden. Und im nachfolgenden Jahr war das Ergebnisse nicht mehr so gut. 

 Eine der wichtigsten Regel eines Kleingärtners heißt:  

Gleichmäßiger Ertrag und gutes Gedeihen setzen eine sachgemäße Bodenpflege voraus!  

Vor allem ist das für Obstarten sehr wichtig, denn sie bleiben für längerer Zeit am selben Standort. Bei Gemüse ist das nicht gleich so zu merken, denn da wechselt ja die Art durch die Fruchtfolge auf den Beeten. So wird immer noch genügend Nährstoff vorhanden sein, bis auch er eines Tages aufgebraucht ist. Deshalb ist es auch da notwendig, rechtzeitig mit der Bodenpflege anzufangen.  

Durch die Bodenpflege erreichen wir eine Krümelstruktur des Bodens und man hat somit die besten Eigenschaften insbesondere für die Obstsorten. Das Ziel erreichen wir mit Bodenbearbeitung, Humusversorgung, Düngung, Kalkzufuhr und Bewässerung. Nicht einzeln, sondern nur durch das Zusammenspiel aller Maßnahmen erreicht man, daß der Boden gekrümelt wird und sich sein Wasser- und Lufthaushalt bessert. Somit schafft man erst die Voraussetzung für die Tätigkeit der Kleinlebewesen im Boden und das Ergebniss ist Krümelstruktur und Gare des Bodens.

Alles fängt mit der Bodenbearbeitung an  

Im Herbst wird der Boden gründlich gelockert und mit Humus angereichert. Im Frühjahr ist der Boden durch den Frost gelockert und mit Winterfeuchtigkeit angereichert. Das ist die günstigste Voraussetzung für die Arbeit der Bodenlebewesen. Durch ihre Kohlensäureausscheidung wird durch die Winterfeuchtigkeit der verklebte und gequollene Boden gar. Vergleichbar mit dem Aufgehen eines Hefeteigs. Die dabei endstandene Krümelstruktur des Bodens ist aber nicht ewig haltbar. Bleibt er unbearbeitet liegen, verdichtet sich der Boden durch Sonne und Regen. Außerdem ist auch die Wasseraufnahme nicht mehr so gut.  

Welche Maßnahmen muß ich ergreifen?  

Um diesen günstigen Bodenzustand zu erhalten, besteht die Aufgabe darin, die Winterfeuchtigkeit zu behalten. Der Grund ist, daß die Niederschläge im Sommer in unseren Breiten nicht kontinuierlich fallen. Wenn mehrere zu warme Tage ohne Niederschlag sind, muß gegossen werden. Oft aber reicht es nur dazu aus, unsere Pflanzen am Leben zu halten. Das Wachstum stockt. Und genau da kommt uns die Winterfeuchtigkeit zu Hilfe. Aber nur, wenn man vorsorglich ständige Hackarbeiten macht.

 Damit werden drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!

Zum ersten werden Unkräuter als starke Wasser- und Nährstoffzehrer vernichtet und zweitens durch die Unterbrechung der Bodenkruste eine flache Krümelstruktur geschaffen und die Verdunstung durch das Unterbrechen der Wasserkanäle gehemmt. Und drittens kommt hinzu, daß durch die Hackarbeiten auch eine bessere Erwärmung des Bodens erreicht wird, da eine rauhe Oberfläche sich schneller und besser erwärmt als eine Glatte und Ungebrochene.  

Auch wenn ich diese Bodenstruktur erreicht habe, ist das aber kein Garant für ewig gute Ernte. Gerade für Obstbäume und Beerensträucher ist eine ausgewogene und spezielle Ernährung in Form von Dünger erforderlich. Dazu eignet sich am besten "Pflanzenfutter für Obstbäume" von www.poetschke.de  

Bodenbedeckung – ratsam oder nicht?  

Grundsätzlich – Ja. Es erspart uns in gewisser Hinsicht einige Arbeiten und schützt. Sie schützt nicht nur vor Austrocknung sondern erspart uns auch die Unkrautbekämpfung. Eine Bodenbedeckung wirkt sich besonders günstig auf die Feuchtigkeitsverhältnisse aus und die Bodentemperatur ist wesentlich ausgeglichener. Damit schafft man die richtigen Verhältnisse für ein aktives und intensives Bodenleben durch Regenwürmer, Bodenbakterien und Pilze. Diese schaffen, wie könnte es anders sein, durch die gründliche Bodenbearbeitung eine gute Krümelstruktur, die auch gegen jede ungünstige Wetterlage geschützt ist.

 So eine Bodenbedeckung kann auch für Beete, z.B. für Erdbeeren, gemacht werden. Bei Obstbäumen und Beerensträuchern ist sie allemal ratsam. Als Material für eine Bodenbedeckung kann man fast alle trockenen, unverrottenden pflanzlichen Stoffe nehmen. Reisigholz, Stroh, Rindenabfälle wären da als Beispiel zu nehmen. Wenn man von jedem nur etwas hat, mischt man die Materialien. Am günstigsten ist es, wenn man diese Bodenbedeckung im Herbst aufbringt.

Aber auch Rindenmulch, das man aus den Gartencentern erwerben kann, ist verwendbar. Hier sollte man nur beachten, das eine zusätzliche Düngergabe vor dem Aufbringen erfolgt, weil dieser Rindenmulch gerne Nährstoffe, vor allem Stickstoff, aus dem Boden zieht.

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Amaryllis - Wunderwerk unter den Blumen

Amaryllis ist das Wort für eine Gattung und umfaßte früher eine Vielzahl der Arten. Das hat sich etwas geändert Anfang des 20. Jahrhunderts. Aber aus der früheren Großgattung Amaryllis sind insbesondere die aus Südamerika stammenden Arten der "Rittersterne" hier bei uns die gängigsten Pflanzen. Es gibt ca. 33 verschiedene Arten in Form und Farbe hier in Europa, die alle als Hybriden kultiviert sind.  

Es handelt sich um eine ausdauernde krautige Pflanze. Die Zwiebel ist ihr Überdauerungsorgan. In der Trockenheit sind die Pflanzen blattlos und bilden erst neue Blätter nach der Blütezeit. Der Ritterstern hat drei Phasen der Vegetation. Im Winter blüht er, im Sommer ist die Wachstumsphase und im Herbst hat er Ruhepause. Diese Phasen muß man auch als Kulturbedingung der Pflanzen im Zimmer beibehalten.  

Wer sich nun eine Amarylliszwiebel gekauft oder schicken lassen hat, muss sie sofort von der Verpackung befreien und einpflanzen. Die Topfgröße muss so gewählt werden, dass zwischen Zwiebel und Topfrand eine Daumenbreite Platz ist. Als Erde kann fertige Blumenerde oder gut abgelagerte Komposterde, die mit Sand und Torfmull vermischt wird, genommen werden.  

Vor dem Einpflanzen der Zwiebel müssen die alten, eingetrockneten Wurzeln entfernt werden. Nur die frischen Wurzeln werden belassen. Deshalb sollte man sich beim Kauf der Zwiebel in einem Gartencenter die Wurzeln genau ansehen, ob überhaupt frische Wurzeln zu sehen sind. Besser ist da schon das Bestellen bei einem Onlinehändler. Denn da werden die Zwiebeln erst verpackt und auf die Reise geschickt, wenn sie vom Kunden bestellt werden.

 Man dreht die Zwiebel vorsichtig in den Topf, damit alle neuen Wurzeln mit hinein kommen und füllt ihn vorsichtig mit Erde auf. Die Zwiebel darf aber nur so tief in die Erde eingesetzt werden, daß etwa ein Drittel herausragt. Die Erde gut andrücken und anschließend angießen. Die Amaryllis braucht jetzt einen warmen Platz und sie wird solange nicht mehr gegossen, bis sie eine Knospe getrieben hat, die etwa eine Handbreit - ca. 10 cm - hoch ist.  

Erst dann wird normal gegossen, aber stauende Nässe verträgt sie nicht. Wenn sich die ersten Blätter gebildet haben, muss zusätzlich zum normalen Gießen einmal wöchentlich mit einem Universalflüssigdünger für Grün- und Blühpflanzen gedüngt werden.

 Wer sich die jetzt im Handel erhältlichen Amryllis gekauft hat, muss genauso verfahren. Normales Gießen, ohne Staunässe zu verursachen, und einmal wöchentlich düngen.

Nach der Blüte wird weiterhin regelmäßig gewässert und wöchentlich gedüngt. Dadurch wird die Zwiebel gekräftigt und sie bildet auch gleichzeitig die neue Knospenanlage für das nächste Jahr. Das Gießen und regelmäßige düngen muss man bis Ende Juli durchführen. Erst ab August wird die Düngung eingestellt und ab September wird nur noch wenig Wasser gegeben, damit die Zwiebel ausreifen kann. Ende September wird auch das Gießen eingestellt.  

Die später gelb werdenden Blätter werden abgeschnitten. Sie hat jetzt ihre Ruhephase!  

Ab Mitte Dezember, besser noch Anfang Januar, wird die Zwiebel in frische Erde gepflanzt, wenn nötig in einen größeren Topf. Der vorher beschriebene Arbeitszyklus beginnt von vorn, um die Zwiebel wieder neu anzutreiben.  

Zu erwähnen ist noch, dass z. B. die Sorten "Red Lion" und "Appleblossom" sehr gerne Brutzwiebeln bilden. Meistens daran zu erkennen, dass Blätter aus der Erde wachsen. Damit kann man versuchen, sich neue Zwiebeln heranzuziehen.

Passieren kann es auch, vor allem bei großblumigen Amaryllen, dass eine fremd- oder selbsbestäubte Blüte, Samen bildet. Das können 20 - 80 Samenkörner sein. Man sollte sie aber schnellstens nach der Reife in Anzuchterde oder in Wasser zum Keimen legen. Je nach Lagerung verlieren sie nach einigen Wochen oder Monate ihre Keimfähigkeit.

 Auch eine Vermehrung durch das Teilen der Zwiebel geht. Aber das sollte man dem Fachmann überlassen. Die Zwiebeln sondern beim Zerschneiden hochgiftige Stoffe ab, die zu schweren Verletzungen der Haut führen können. Ohne Handschuhe kann das gefährlich werden. Auch die benutzten Instrumente müssen danach gründlich gereinigt und vor dem Schneiden sterilisiert werden.

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Montag, 9. Dezember 2013

Praktische Ratschläge und Hinweise für den Monat Dezember

Bodenbearbeitung und sonstige Gartenarbeiten sind in diesem Monat nur noch selten möglich. So kann man sich um andere Sachen kümmern, die sonst immer etwas im Hintergrund blieben.  

Die allgemeinen Tipps für diesen Monat  

* > Gartengeräte, wie Spaten, Grabegabel und Hacke werden auf Schäden überprüft. Eventuell müssen neue Stiele angebracht werden. Damit sie keinen Rost, ansetzen werden sie gründlich sauber gemacht und eine hauchdünnen Schicht Fett oder Öl mit einem Lappen aufgetragen.

 * > Gartenlauben und Schuppen sollte man gerade im Dezember öfters überprüfen, ob sich keine Untermieter eingenistet haben. Gemeint sind Mäuse. Jetzt ist die Zeit, wo sie draußen kein Futter mehr finden. Sie machen sich nicht nur über Sämereien her sondern zerstören auch die meist dort aufgehängte Arbeitsbekleidung. Auch sie möchten es gerne warm im Nest haben. Aufgestellte Fallen verhüten den Schaden.

 * > Eine lebenswichtige Maßnahme für unsere Gartenvögel ist das Betreuen der Futterplätze. Sie sollten so angelegt sein, dass das Futter nicht nass wird und geschützt vor Katzen sind. Außerdem ist die Annahme, dass sie nur über Winter gefüttert werden sollten, komplett überholt. Gerade im Frühling und Sommer finden sie durch die Bebauung unserer Umwelt nicht mehr genug Futter, um sich und ihre Brut zu ernähren.  

* > Wer im nächsten Jahr Spaliere stellen möchte, kümmert sich um das geeignete Material. Die Latten müssen vorher behandelt werden und mindestens zweimal mit Farbe gestrichen werden. In Frage kommt nur Weiß oder ein anderer heller Farbton in Frage. Die Pfeiler für freistehende Spaliere oder die Wandhaken für Wandspaliere müssen aus Metall sein und vorher einen Anstrich gegen Rost bekommen. Für die Drähte haben sich verzinkte Drähte oder Drähte mit einem Plastemantel bewährt. Wobei bei Letzterem unbedingt zu beachten ist, dass die Plastehülle beim Anbringen der Drähte nicht beschädigt wird.

 Im Gemüsegarten  

* > Wer in seinem Frühbeet noch Gemüse zu stehen hat, wie Feldsalat oder Winterendivien, muss bei frostfreien Wetter ordentlich lüften. Das beugt Fäulnis und Mehltaubefall vor.  

* > Auch im Keller eingelagertes Gemüse muss laufen überprüft werden und der Keller sollte bei frostfreien Tagen ab und zu gelüftet werden. Gemüse mit Faulstellen müssen entfernt werden und wenn es angebracht ist, sofort verbrauchen.  

* > Grünkohl kann durch scharfe Ostwinde schnell braun werden. Um das zu verhindern, nimmt man Kiefern oder Fichtenzweige und stellt sie um die Pflanzen auf. Es erleichtert einem zusätzlich das Ernten und ist auch ein Schutz gegen Hasen und Kaninchen.  

* > Wer noch nach dem ersten Schnee graben möchte, was ja aus Zeitmangel vorkommen kann, muss darauf achten, dass der Schnee vorher weggeräumt werden muss. Gräbt man ihn mit unter, verzögert das die Erwärmung des Bodens im Frühjahr. Nach dem Graben wird der Schnee wieder auf die Fläche gebracht, denn als Schutzdecke ist er sehr gut.

 Der Obstgarten

 * > Wer sich noch die Mühe machen möchte und wer etwas Erfahrung mit dem Umveredeln (Umpfropfen) von alten Obstbäumen hat, schneidet bis zum Ende des Monats die Edelreiser. Dazu nimmt man nur einjährige Triebe, die man von der Südseite des Baumes der gewünschten Sorte nimmt. 
Wasserschosse eignen sich nicht. Diese einjährigen Triebe werden an einer gegen Sonne geschützten Stelle eingeschlagen. Das ganze Prozedere des Umpfropfen´s beginnt bereits im Januar und zieht sich unterschiedlich ob Stein- oder Kernobst über verschiedene Monate hin. Eine nicht allzu leichte Aufgabe.  

* > Hast Du Leimringe um die Obstbäume gelegt, wie geraten im Monatstipp Oktober, sollten sie in diesem Monat nochmal erneuert werden. Durch Regen und Staub haben sie ihre Leimschicht meistens eingebüßt. Auch Laub kann sich angeklebt haben und schaffen so eine gute Brücke für die Schädlinge. Denn auch im Dezember sind die Weibchen des Frostspinners noch aktiv. Die alten Leimringe müssen verbrannt oder in den Hausmüll.  

* > Einen Blick auf die inzwischen entlaubten Obstbäume kann nicht schaden, denn jetzt kann man noch Fruchtmumien entdecken, die man vorher nicht gesehen hat. Sie sind unbedingt zu entfernen und zu vernichten. Die auf ihr schlummernden Krankheitserreger und Pilze werden durch Frost nicht vernichtet und können im nächsten Frühjahr dem Baum Schaden zufügen.

 Mein Ziergarten  

* > Viel ist jetzt nicht mehr zu tun. Aber besonders vorsorglich muss man die immergrünen Gehölze bei frostfreien Wetter in der ersten Dezemberhälfte mit Wasser versorgen. Besonders dann, wenn der Herbst arm an Niederschlägen war. Denn diese Gehölze transpirieren (verdunsten) auch im Winter. Durch das zusätzliche Gießen legt man einen Wasserspeicher an. Mit Tannenreisig kann man den Boden abdecken und so zusätzliche Verdunstung verhindern. Immergrüne Gehölze erfrieren kaum. Meistens gehen sie durch Wassermangel zugrunde.  

* > Eine weitere Gefahr für Pflanzen die einen Winterschutz bekommen haben, sind Mäuse. Ein rechtzeitiges Aufstellen von Fallen oder auslegen von Giftködern verhindern, dass sie beträchtlichen Schaden an den Wurzeln der Gehölze und Stauden machen.  

Im Zimmergarten  

* > Auch Forsythienzweige eignen sich hervorragend dazu, sich etwas Frühling ins Wohnzimmer zu holen, wenn man es richtig macht. Ab dem 10. Dezember schneidet man sich Zweige, die gut mit Knospen besetzt sind. Danach müssen sie in der ganzen Länge für etwa 12 Stunden in 35 – 40° warmes Wasser liegen. Nach diesem Wasserbad kommen sie in eine Vase mit Wasser, dass Zimmertemperatur haben muss. Das Wasser muss täglich erneuert werden und in etwa 3 Wochen blühen sie auf. Je wärmer das Zimmer, umso eher blühen sie.  

* > Eine schonende Methode für die Zimmerblattpflanzen ist das Überbrausen. Auch das Abwaschen mit einem weichen Schwamm kann zu Schäden an den Blättern führen, vor allem dann wenn sie sehr zierlich und fein sind. Außerdem ist es ja auch eine enorme Arbeitserleichterung. Etwa alle zwei Wochen werden die Blattpflanzen in die Badewanne gestellt und mit 20° warmen Wasser kräftig abgebraust. Besonders gut und die geeignetste Maßnahme für Gummibäume, um den Staub zu entfernen.  

* > Verschiedene Zimmerpflanzen leiden im Winter durch große Temperaturschwankungen im Zimmer. Unterschiede zwischen 20° am Tag und nur noch 10 – 12° in der Nacht sind besonders für Pflanzen die im Winter mindestens 16° brauchen, äußerst ungeeignet. Zum Beispiel Dieffenbachien und eine Reihe Philodendronarten. Sie vertragen eine gleichbleibende Temperatur von 16° besser. Dementsprechend wird auch sparsamer mit dem Gießen umgegangen und das Wasser darf nicht kalt sein.

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